Johann-Philipp-Reis-Schule

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Blog · Berufliches Gymnasium

Abschlussfahrt BG13 an den Gardasee – fünf Tage voller Erlebnisse

61 Schülerinnen und Schüler, ein Lehrerteam, ein Bus und fünf Tage Programm: ein paar Szenen aus einer Woche am Gardasee.

BG13

Klasse / Bildungsgang

Gardasee

Sirmione · Venedig · Verona

5 Tage

Kursfahrt

61

Schülerinnen und Schüler

Collage der Kursfahrt BG13

Kursfahrt

Kursfahrt an den Gardasee: fünf Tage voller Erlebnisse

61 Schülerinnen und Schüler, ein Lehrerteam, ein Bus und fünf Tage Programm: Was dabei passieren kann, wenn man das an den Gardasee schickt, lässt sich am besten an ein paar Szenen erzählen, die diese Woche geprägt haben.

Ankommen am Gardasee

Nach der langen Busfahrt erreichten wir endlich unsere Unterkunft, mit müden Beinen, aber voller Vorfreude. Busfahrer Krzysztof aus Polen hatte uns sicher hergebracht und sollte sich in den nächsten Tagen als der ruhende Pol der ganzen Fahrt entpuppen.

Beim Beziehen der Bungalows gab es die erste kleine Herausforderung: Ein viertes Bett war zunächst nirgends zu finden, bis sich herausstellte, dass es sich als Klapphochbett getarnt hatte.

Beim Auspacken zeigte sich schnell, wer sich worauf vorbereitet hatte. Nintendo Switch: dabei. Soundbox: dabei. Sogar ein Beamer hatte den Weg in einen Koffer gefunden. Sonnencreme dagegen, oder gar festes Schuhwerk, waren bei einigen offenbar Verhandlungssache gewesen, ein Umstand, den man in den nächsten Tagen noch spüren sollte.

Sirmione und der Gardasee

Der erste volle Tag führte uns nach Sirmione. Bei sommerlichen Temperaturen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die kleine Stadt und ließen es sich anschließend am See gut gehen.

Lange Wege und noch längere Sonneneinstrahlung sorgten dafür, dass an diesem Tag ständig jemand bei den Lehrkräften auftauchte, um sich mit Pflastern oder Sonnencreme versorgen zu lassen. Zwischen Sightseeing und Freizeit blieb trotzdem genug Zeit, um am Ufer zu sitzen und einfach mal nichts zu tun.

Venedig

Ein Tagesausflug führte nach Venedig. Früh am Morgen ging es mit dem Bus zum Anleger und von dort mit dem Boot direkt in die Stadt.

Rund um Markusplatz und Canal Grande erkundeten wir gemeinsam die Gassen und Plätze. Einige Schülerinnen und Schüler hatten dafür Kurzvorträge vorbereitet, die bei gefühlten 35 Grad im Schatten allerdings ziemlich schnell an Bedeutung verloren. Kein Problem: Statt Frontalunterricht unter freiem Himmel gab es mehr Zeit zum Schauen und Staunen.

Den restlichen Nachmittag konnte jede und jeder auf eigene Faust erkunden. Beim Treffpunkt für die Rückfahrt zeigte sich dann das übliche Bild bei 61 Personen: Die einen waren pünktlich, die anderen kamen im letzten Moment angerannt. Am Ende fehlte trotzdem niemand. Zurück an der Unterkunft gab es Abendessen, und der Tag klang für viele entspannt aus, nach einer ordentlichen Portion Sightseeing und Sonne.

Verona

Am vierten Tag stand Verona auf dem Programm, mit einem etwas späteren Start, den vermutlich niemand bereut hat.

Bei einer Stadtführung ging es an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei, und trotz weiterhin sommerlicher Temperaturen hielt die Gruppe tapfer durch, auch dank regelmäßiger Pausen im Schatten. Danach blieb Zeit für eigene Erkundungen und einen Abstecher in einen italienischen Supermarkt, wo sich zeigte, dass Wasserflaschen inzwischen begehrter waren als jedes Souvenir.

Zurück am Gardasee verbrachte jede und jeder den letzten Abend so, wie es passte: die einen am Strand, andere lieber entspannt im Bungalow.

Die Rückfahrt

Am Freitag ging es zurück. Der Bus startete sogar 30 Minuten früher als geplant, was bei einer Kursfahrt fast schon eine kleine Sensation ist. Die Fahrt selbst verlief ruhig, ohne größere Zwischenfälle, und gegen 21 Uhr erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.

Zum Abschied gab es ein letztes Winken für Busfahrer Krzysztof.

Fazit

Am Ende bleibt von einer Kursfahrt selten das Programm auf dem Papier in Erinnerung, sondern das, was dazwischen passiert: das Klapphochbett, die fehlende Sonnencreme, die Wasserflaschen, das letzte Rennen zum Treffpunkt.

Danke an alle Schülerinnen und Schüler für ihre Offenheit und gute Laune, und an das gesamte Lehrerteam für die Begleitung und die vielen kleinen Aufgaben im Hintergrund, ohne die so eine Woche gar nicht funktionieren würde.

Fünf Tage Gardasee, mit Sonne, Venedig, Verona, Sirmione und deutlich mehr Wasser, als ursprünglich eingeplant war.

Impressionen

Bildergalerie

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