Aktuelles · Schulsanitätsdienst
📅 31. August 2026
„Dein Typ ist gefragt! Mund auf. Stäbchen rein. Leben retten.“ – unter diesem Motto ließen sich am 27. August 2026 viele Schülerinnen und Schüler der JPRS als potenzielle Stammzellspender registrieren.
Am 27.8.26 fand an der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) in Friedberg wieder eine Registrierungsaktion der DKMS statt. Diese stand unter dem Motto: „Dein Typ ist gefragt! Mund auf. Stäbchen rein. Leben retten.“ Die DKMS ist eine gemeinnützige Organisation für die Registrierung von Stammzellspendern. Ziel ist es, möglichst viele potenzielle Spender in der DKMS-Datei aufzunehmen, denn jede Stammzellspende kann das Leben eines Menschen, der an Leukämie (Blutkrebs) erkrankt ist, retten. Die Erfolgsbilanz der diesjährigen JPRS-Aktion: 111 Typisierungen von Schülerinnen und Schülern. Zudem spendete die Schule 168,54 Euro an die DKMS, die durch einen Kuchenbasar im Foyer der Schule zusammenkamen. Die Kuchen hatten Lehrerinnen und Lehrer der JPRS gebacken und gespendet.
2005 initiierte der ehemalige katholische Religionslehrer Otto Lomb die erste DKMS-Registrierungsaktion, die seitdem alle zwei Jahre an der JPRS stattfindet. Seitdem haben sich weit über 1.000 Schülerinnen und Schüler der JPRS registrieren lassen, und 22 von ihnen spendeten ihr Knochenmark, um Menschen mit Blutkrebs eine zweite Lebenschance zu geben. 2020 erhielt die JPRS das DKMS-Siegel für ihr besonderes Engagement im Kampf gegen Leukämie.
Der Schulsanitätsdienst der JPRS unter der Leitung der Lehrerinnen Gülsah Albayrak und Cornelia Fritz organisierte den Aktionstag. An der Vorbereitung und Durchführung nahmen Sahar Asimi, Noah Eife, Maya Krol, Clara Lipp, Lena Lubinus und Sebastian Schönwetter teil. Alle sind Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und engagieren sich seit Jahren ehrenamtlich für die Schulgemeinschaft im Schulsanitätsdienst. Unterstützt wurde die Aktion auch von den Lehrerinnen Hilde Sturm und Eileen Jost sowie den Sozialarbeiterinnen Daniela Völker und Anna Krüger.
Der Aktionstag begann mit einer Infoveranstaltung. Die beiden DKMS-Volunteers Sophia Boukerrouni und Giuliana Romondia sowie der Stammzellspender Marc Peitz informierten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über wichtige Themen rund um die Typisierung, wie die Information über die schwere Erkrankung Blutkrebs und die Aufklärung über die zwei Möglichkeiten der Stammzellentnahme und über die geringen Risiken dabei. Abschließend gaben sie Hinweise zum Ablauf der Registrierung und ermutigten die Jugendlichen, an der Aktion teilzunehmen.
Viele Schülerinnen und Schüler der JPRS aus Schulformen wie Berufsschule, Berufsfachschule, Fachoberschule und Berufliches Gymnasium entschieden sich für eine Typisierung. Die DKMS-Registrierung erfolgte per Smartphone und QR-Code und fand im Konferenzraum statt, in dem der Schulsanitätsdienst bereits alles für die Aktion vorbereitet hatte. Für die Typisierung entnahmen die Schülerinnen und Schüler mit Wattestäbchen Speichelproben aus dem Mundraum. Der Schulsanitätsdienst unterstützte sie dabei und stand bei Fragen mit Rat und Tat zur Seite.
Die Organisatorinnen Frau Albayrak und Frau Fritz sowie Schulleiter Nick Symanski zeigten sich sehr zufrieden über die rege Teilnahme und die solidarische Bereitschaft der Schulgemeinde.
Stimmen
„Die heutige DKMS-Aktion hat eindrucksvoll gezeigt, was Zusammenhalt bewirken kann und wie wichtig es ist, sich gemeinsam für andere Menschen einzusetzen. Als Schulsanitätsdienst sind wir sehr froh, solche wichtigen Aktionen begleiten und dabei einen kleinen Beitrag leisten zu dürfen. Es war schön zu erleben, wie viele Menschen sich engagiert haben und gemeinsam etwas bewegen wollten.“
Noah Eife, Schulsanitätsdienst
„Es war sehr schön zu sehen, wie sich heute alle für den guten Zweck reingehängt haben. Als Schulsanitäter hatten wir zum Glück einen einfachen Job, weil alle ihr Bestes gegeben haben. Wir sind sehr dankbar für jede Spende und darüber, dass wir Teil einer so großartigen Aktion sein durften.“
Sebastian Schönwetter, Schulsanitätsdienst